Das rötlich glänzende Metall Kupfer war schon immer begehrt und gehört zu den ältesten Werkstoffen der Menschheit. Bereits vor über 10000 Jahren in der Steinzeit wurde es verarbeitet und hat bis heute nichts an Bedeutung verloren. Im Gegenteil, heute ist Kupfer mehr denn je ein unentbehrliches Metall. Die Römer nannten das Kupfer "aes cyprium" (Erz aus Zypern). Vermutlich geht der Name der Mittelmeerinsel auf das assyrische Wort "kipar" zurück, aus dem schließlich "cuprum" und später im dt. Sprachraum Kupfer wurde.

Der Ursprung der Kupferverarbeitung lag im vorderasiatischen Raum zwischen Anatolien und dem Kaukasus. Allmählich entwickelten die Menschen vielfältige Methoden, um den Werkstoff Kupfer weiterzuverarbeiten - etwa durch Hämmern, Erhitzen, Gießen oder Vermischen (Legieren). Bis zu der Entdeckung, dass eine Kombination aus Kupfer und Zinn einen wesentlich härteren und damit für den Waffengebrauch besser geeigneten Werkstoff liefert, verstrichen allerdings mehrere Tausend Jahre. Aus diesem Grund wird die Epoche von der vermehrten Verwendung des Kupfers als Metall zur Schmuck und Waffenherstellung bis zur Erfindung der Bronze (einer Kupfer-Zinn-Legierung, die der Bronzezeit den Namen gab) auch als Kupfersteinzeit bezeichnet.

IMG Cuprit.

Kupfer ist ein sehr vielseitig einsetzbares Metall. Dies liegt insbesondere daran, dass es relativ weich und dehnbar und daher gut zu verarbeiten und zu formen ist. Auf der anderen Seite ist es aber auch äußerst korrosionsbeständig und widerstandsfähig, wodurch es oft dort Anwendung findet, wo äußere Einflüsse andere Werkstoffe schnell angreifen würden. So wird Kupfer seit Hunderten von Jahren beispielsweise als Dacheindeckung verwendet, weil es gegenüber den Einflüssen von Wind und Wetter so widerstandsfähig ist. Aber auch im Bausektor ist Kupfer unersetzlich. man denke nur an Wasserleitungen, die unter anderem aus Kupfer hergestellt werden, weil dieses besondere Metall eine antimikrobielle Wirkung besitzt, die dafür sorgt, dass bestimmte Bakterien im Wasser bereits in der Leitung abgetötet werden.

IMG Malachit.

Neben der vielfältigen Einsatzmöglichkeit im Bausektor spielt Kupfer eine entscheidende Rolle in der Elektroindustrie. Das liegt an seiner hervorragenden Leitfähigkeit für Wärme und elektrischen Strom, die nur noch von derjenigen des Silbers übertroffen wird. Daher wird Kupfer bevorzugt in elektrischen Leitungen (z.B. in Stromkabeln, Telefonleitungen und Internet-Leitungen) verwendet. Aber auch in Motoren, Generatoren, Transformatoren und Systemen zur Erzeugung Erneuerbarer Energien spielt Kupfer eine entscheidende Rolle.

Die Ausstellung im Pfälzischen Bergbaumuseum informierte über Vorkommen, Gewinnung, Verarbeitung und Verwendung des Kupfers und zeigte farbenprächtige Minerale, in denen Kupfer enthalten ist. Kupfer kommt weltweit vor, hatte aber auch für das Bergmannsdorf Imsbach eine besondere Bedeutung. Diese konnte man 2015 bei einem Besuch im Besucherbergwerk Weiße Grube nach dem Museumsbesuch hautnah erfahren!

Quelle: Deutsches Kupferinstitut.

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Fachvortrag am 24. Oktober um 19.30 Uhr

Der Verein Pfälzisches Bergbaumuseum Imsbach lädt für den 24. Oktober (19.30 Uhr) zu einem Vortrag von Dr. Thomas Schindler, Mitarbeiter der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE), Referat Erdgeschichte in das Evangelische Pfarrheim in Imsbach ein. Der Titel des Vortrages lautet: „Das Erdgeschichtliche Erbe des permo-karbonischen Saar-Nahe-Beckens - Fundstellen - Geotope - Bodendenkmäler“.

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